Die Hypothek ist nach wie vor der Kredit, mit dem die meisten Eigenheime finanziert werden. “Einmal im Leben” so lautete der Titel einer bekannten Fernsehserie, in der die Sorgen und Kümmernisse des “Häuslebauers” dargestellt wurden. Zu den Sorgen gehört auch die Hypothek.
Denn die Hypothek ist mit einer Grundschuldeintragung im Grundbuch der Immobilie verbunden. Dadurch erhält der Gläubiger bei Zahlungsverzug Zugriff auf die Immobilie und kann die Zwangsversteigerung relativ schnell einleiten.
Das ist sowohl der Nachteil als auch der Vorteil der Hypothek. Weil dieses Darlehen so gut abgesichert ist, ist es wesentlich zinsgünstiger als andere Ratenkredite. Die Tilgung beträgt üblicherweise für die Dauer der festgesetzten Laufzeit 1% des Kapitals. Das bedeutet, es ist ein langfristiger Kredit und der Gläubiger hat über einen langen Zeitraum feste Einkünfte, mit denen er rechnen kann.
Nach dem Ende der festgelegten Laufzeit kann man über eine Verlängerung der Hypothek verhandeln oder einen anderen Anbieter suchen. Das ist für den Schuldner aber mit erneuten Kosten verbunden. Wird neu finanziert, muss der Grundbucheintrag gelöscht werden und die Grundschuld für den neuen Kreditgeber eingetragen werden. Dadurch entstehen wieder Kosten, denn es ist zwingend vorgeschrieben, dass diese Verträge notariell beurkundet werden, gerade weil sie so ernste Folgen haben können. Hilfreiche Informationen zum Thema Immobilien auf www.immobilien-klaus-boettcher.de.