Die richtige Krankenversicherung ist für Selbstständige immer eine Frage. Privat oder gesetzlich vorsorgen? Die Entscheidung hängt auch und vor allem davon ab, welche Ansprüche man selbst an eine Krankenversicherung hat und ob Familie bereits vorhanden oder geplant ist. Für einen unverheirateten Single ohne Kinder lohnt sich eine Private Krankenversicherung. Ein Familienvater hingegen sollte sich diese Entscheidung sehr gut überlegen.
Denn in der Privaten Krankenversicherung müssen alle Familienmitglieder kostenpflichtig mitversichert werden, so lange sie über kein eigenes Einkommen verfügen. In der gesetzlichen Krankenversicherung hingegen sind die Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen kostenlos mitversichert.
Für den Einzelnen jedoch hat eine Private Krankenversicherung durchaus viele Vorteile. Sicher ist sie monatlich teurer, dafür bekommt der Versicherte aber auch viel mehr Leistungen. Denn er selbst bestimmt den Umfang seines Versicherungspaketes. Egal, ob Einzelzimmer-Unterbringung oder Chefarzt-Behandlung im Krankenhaus, alternative Heilverfahren oder teure Kuren: alles kann verhandelt und festgelegt werden. Darüber hinaus bietet die private Krankenversicherung für Selbständige in der Regel freie Arzt- und Krankenhauswahl bei geplanten Operationen sowie einen Auslandskrankenschutz. Zu bedenken ist bei einer Versicherung in der Privaten, dass ein Wechsel zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung meist schwierig ist. Zudem müssen die Krankenhausrechnungen immer erst vorgestreckt werden, die Kosten werden im Nachhinein vom Versicherer zurückgezahlt.
11:56, 28.09.2009
Ich muss sagen, dass es sich definitiv lohnt eine private Krankenversicherung abzuschließen! Dadurch dass man selbst bestimmt welche Versicherungen mit eingeschlossen werden sollen, macht es Sinn. Ansonsten muss ich sagen, ist die gesetzliche durchaus ausreichend..ich kenne auch einige Selbstständige die in der gesetzlichen geblieben sind und es auch “reicht”.