Investmentfonds sind gefährlich. Zu oft werde ich in meinem Bekanntenkreis mit einer solchen Meinung konfrontiert. Meines Erachtens ist dies eine komplette Fehleinschätzung. Natürlich klingt “Fond” erst einmal abstrakt, unter einer Aktie, einem Bausparvertrag oder einer Lebensversicherung kann man sich viel leichter etwas vorstellen. Aber die Kernfrage sollte doch lauten: Wo habe ich die besten Chancen auf eine hohe Rendite bei gleichzeitiger Kontrolle des Risikos?
Klar kann man das Risiko des Kursabschwungs nie ausschließen, aber z.B. auch die Überschussbeteiligung einer Lebensversicherung kann sinken. Ein gewisses Risiko muss jeder eingehen, selbst derjenige, der sein Bargeld unterm Kopfkissen hortet! Investmentfonds bieten meiner Meinung nach ein solches Spektrum an Möglichkeiten, dass sie als Anlageart jungen und alten Menschen sowie risikobewussten und risikofreudigen Anlegern empfohlen werden können.
Ich persönlich informiere mich vor jedem Kauf eines Investmentfonds-Anteils auf banktip.de oder über die Zeitschrift Finanztest. Je nach Höhe, Anlagedauer und Risikofreudigkeit suche ich mir dann einen Investmentfonds aus und gebe den Kauf bei meiner Direktbank Ing-Diba in Auftrag. Dort profitiere ich von einer schnellen Abwicklung, Transparenz, Übersichtlichkeit von Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Seit mittlerweile fünf Jahren stelle ich mir mein Depot so selbst zusammen, provisionslüsterne Bankberater gehören für mich der Vergangenheit an. Ich kann nur jedem empfehlen, es auch so zu handhaben. Investieren ist nicht schwer und Investmentfonds sind es erst recht nicht!
17:43, 24.07.2009
Ich muss auch sagen, dass meine Erfahrungen sehr positiv waren. Man darf halt nicht blauäugig an die Sache gehen sondern sich ausreichend informieren – dann bleibt die Enttäuschung und ggf. Wut aus