Als begeisterter Internet-User nutze ich das Web nicht nur zur Informationssuche, sondern strebe an, mir auch ein Zusatzeinkommen damit zu verschaffen. Bei meiner Suche bin ich auf mehrere Verdienstquellen gestoßen. Dabei geht es einfach darum, Content für Datenbanken oder andere Archive zu erzeugen, der dann online auf der entsprechenden Website den Besuchern der Site zur Einsicht oder zum Download angeboten wird. Dazu gehören Bildarchive, von denen einige große Popularität genießen. In Bildarchive kann jeder professionelle Bildkünstler oder jeder Hobby-Fotograf seine Arbeiten gegen ein festgelegtes Honorar einstellen. Grundvoraussetzung ist, dass die Bilddateien in künstlerischer und in technischer Hinsicht genau den Anforderungen entsprechen, die die jeweilige Datenbank aufgestellt hat. Wer die strengen Anforderungen erfüllt, kann nach Belieben Bilder aus allen Themenbereichen in das Archiv hochladen. Die Bezahlung erfolgt hier normalerweise anteilig am Erlös der über die Datenbank an die Kunden verkauften Bilder. Fotografen, die eine ausreichend große Anzahl attraktiver Motive im Bildarchiv unterbringen, können mit regelmäßigen attraktiven Honoraren rechnen. Vergleichbare Datenbanken oder Vermittlungsportale gibt es auch für textlichen Content. Hier werden Fachtexte nach Bedarf geschrieben und verkauft. Ein kompetenter und schneller Schreiber kann sich auf diese Weise ein schönes Nebeneinkommen verschaffen. Problematisch ist aus meiner Sicht jedoch die Tatsache, dass bei diesen Verdienstmöglichkeiten keine Sozialabgaben gezahlt werden. Fotografen oder Texter, die auf diese Weise ihr Geld im Web verdienen, haben demnach im Bedarfsfall keinen Anspruch auf zusätzliche Sozialleistungen, die sich aus ihrer bisherigen Arbeit ergeben würden. Auch müssen oft die Rechte auf die produzierten Fotos oder Texte an die Portale abgegeben werden. Somit können später keine Rechte gegenüber der GEMA oder der VG Wort geltend gemacht werden. Generell sind die Honorare für Texte und Fotos, die über einschlägige Portale im Internet verkauft werden, deutlich niedriger als die Sätze, die bisher beispielsweise von Verlagen an Autoren oder Fotografen gezahlt wurden. Die Stundensätze, die ein Autor oder ein Fotograf bei diesem Verdienstsystem erzielen kann, sind niedrig und dennoch steuerpflichtig. Die Unkompliziertheit, mit der man in einer Textbörse oder einem Bildarchiv im Internet Geld verdienen kann, hat also seinen Preis.
Auf www.geld2011.de finden Sie Infos zum Thema Geld verdienen im Internet.
17:18, 13.02.2009
Mittlerweile gibt es sehr viele Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen – diverse Werbebanner und Pop ups kennt jeder und die lassen sich immer wieder etwas neues einfallen um Aufmerksamkeit zu erhalten und dass Besucher quasi gezwungenermaßen auf diese klicken damit sie die eigentliche Seite überhaupt lesen können – ziemlich nervige Angelegenheit!