In Deutschland wird ein Großteil des Zahlungsverkehrs über das Online-Banking durchgeführt, im Jahr 2000 wurden knapp 15 Millionen Bankkonten geführt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese Zahl um 50 Prozent, in den vergangenen fünf Jahren hat sich diese Zahl um 800 Prozent gesteigert.
Die Vorteile von Online-Banking liegen klar auf der Hand, denn der Kunde kann mehrere Überweisungen in elektronischer Form schneller abwickeln, der Fahr- oder Gehweg zur Bank entfällt. Zudem ist der Kunde nicht mehr von Öffnungszeiten abhängig und kann Aufträge an jedem beliebigen Ort ausführen.
Die Marktführer beim Online-Banking sind die privaten Banken, so der Bundesverband der Deutschen Banken. Die Zeitschrift “Die Bank” sagt aus, dass knapp 7,4 Millionen Online-Konten existieren und diese beinahe die Hälfte des Zahlungsverkehrs abwickeln. Während die Sparkassen einen Marktanteil von 28 Prozent halten, besitzen die Postbanken sieben Prozent und die Raiffeisen- und Volksbanken 16 Prozent.
Der Boom des Online-Banking ist allerdings nicht nur auf die herkömmlichen Funktionen zurückzuführen, unter anderem wird beim Online-Banking auch Online Brokerage angeboten. Des Weiteren kann der Kunde auch sein Handy über die Plattform aufladen und sich in Finanzportalen über die Baufinanzierung und Aktienfondssparen kundig machen. Außerdem kommt oftmals die Möglichkeit hinzu, Sofort-Überweisungen zu tätigen, sodass Dienstleistungen sofort in Anspruch genommen werden können.
Auch in Zukunft wird viel vom Online-Banking erwartet, denn die Möglichkeiten sind im Internet nahezu grenzenlos. Künftige Generationen werden wohl kaum auf diese Art der Abwicklung verzichten.
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Keine Rücklagenbildung bedeutet ja immer mehr Staatverschuldungen. Wie soll das noch weitergehen??