Die Wirtschaftsteile der überregionalen Tageszeitungen und die Artikel in den Finanzportalen des Internets und der einschlägigen Fachzeitschriften veröffentlichen seit Monaten Berichte, in denen über den wenig lebhaften Aktienhandel in den aktuellen Krisenzeiten lamentiert wird. Es werden unvorstellbare Summen genannt, die die Anleger beim letzten Börsencrash verloren hätten und es werden Szenarien ausgemalt, in denen das Ende der Aktienmärkte bereits eingeläutet worden sei.
Wirklich gut durchdacht scheinen diese Meinungsäußerungen, immerhin von Fachjournalisten zusammengestellt, nicht zu sein. Denn dass es auf den Börsenmärkten auf und ab geht, ist schon immer so gewesen und kann keine Überraschung darstellen. Der letzte durch die Finanzkrise ausgelöste Börsencrash war darüber hinaus ein Absturz mit Ansage. Die Blasenbildung auf dem Immobilienmarkt vor allem im anglo-amerikanischen Raum und die drohende Schieflage der Geldinstitute, die überdurchschnittlich stark im Handel mit riskanten Derivaten engagiert waren, wurde vor dem Crash von allen Fachleuten vorausgesagt und publiziert.
Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise wurde plötzlich von allen Seiten das gute alte Sparbuch als einzige sichere und damit lukrative Anlageform wiedergeboren. Aktiendepots, Tagesgeldkonten und Fonds wurden leer geräumt, um die Rücklagen am Bankschalter einzuzahlen. Doch schon jetzt mehren sich die Hinweise darauf, dass die Verschuldung der öffentlichen Haushalte früher oder später in den meisten Volkswirtschaften über eine Entwertung des Geldes abgebaut werden wird. Die Anleger, die nun auf das klassische Sparbuch setzen, das zurzeit mit gerade mal einem Prozent verzinst wird, werden in Zeitraffer zusehen können, wie ihr Vermögen innerhalb weniger Jahre dahinschmelzen wird wie der Schnee in der Mittagssonne.
Es gibt viele Aktien Tipps und jeder hat doch sein eigenes Prinzip. Die Zeit nach einem Börsencrash ist immer ein guter Zeitpunkt, in Aktien zu investieren. Die Anleger sollten allerdings beachten, dass es in der Vergangenheit nach einem Börsenabsturz immer relativ schnell wieder zu einer Zwischenerholung kam, die wiederum zu einem tiefen Absturz geführt hat. Erst danach ist der richtige Einstiegszeitpunkt gekommen. Mehr Informationen gibt die Chartanalyse bei turbodepot.de. Auf keinen Fall darf leichtsinnig in beliebige Aktien investiert werden. Finanztitel sind nach wie vor hochriskante Papiere, aber wie könnte beispielsweise ein Weltkonzern in der Lebensmittel- oder in der Energiebranche insolvent gehen? Wann die Aktienmärkte langfristig wieder deutlich ansteigen werden, kann niemand voraussagen, aber Aktien sind praktisch inflationsgeschützt und gehören damit nach wie vor ins Portfolio der Anleger.
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Keine Rücklagenbildung bedeutet ja immer mehr Staatverschuldungen. Wie soll das noch weitergehen??